Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/schreiti

Gratis bloggen bei
myblog.de





Immer weiter Richtung Süden

06.05.11 Der Rest von Auckland

Fantastisch...es wird alles ziemlich chaotisch. Ich muss mich aus meinem gemachten Nest, der Red Monkey Lodge verabschieden, weil ich nicht länger bleiben darf. Wirklich schade, da ich mich langsam hier richtig wohl fühle. Gestern bin ich, frustriert aufgrund meiner Misserfolge bei der Jobsuche, in eine Bar eingekehrt und bin dann mit irgendwelchen neuseeländischen Ladys um die Häuser gezogen.

Heute ist ein neuer Tag und es gab eine gute Nachricht, ich habe eine Job Yeah!!! der Haken an der ganzen Sache ist nur, dass ich erst in zwei Wochen anfangen kann. Somit muss ich jetzt improvisieren und hab mich heute dem Früchte pflücken verschrieben. Eigentlich etwas was ich überhaupt nicht machen wollte...aber nun gut. Wird schon witzig werden und wenn nicht sind es ja (hoffentlich) nur zwei Wochen. Zum Job muss ich sagen, dass mir zugesagt wurde, aber ich erst fest daran glaube, wenn ich am Schreibtisch sitze. Und Vorstellungsgespräche in Englisch sind mal echt nicht ohne. Man war ich im aufgeregt.

Vor ein paar Tagen ist in Auckland ein Tornado runtergekommen. In Deutschland ist die Nachricht ziemlich unter den Tisch gefallen wie ich hörte. Aber hier war es natürlich DAS Gesprächsthema. Warum erzähle ich das?!? Das Ganze ist drei Kilometer an meinem Haus vorbei gegangen. Und wenn man sich die Bilder dazu anschaut wird einem schon ein kleines bisschen Anders. (youtube: Tornado Auckland/Alberny)


17.05.11 Tauranga KiwiCity

Früchte pflücken bzw. Kiwis pflücken....was eine scheiß Arbeit!!! Ich bin am Sonntag in Tauranga angekommen und wurde in der B(H)ell Lodge untergebracht. Das Hostel muß man sich wie ein kleines Arbeitslager vorstellen. Es sind ausschließlich Backpacker hier aus allen Nationen der Welt und die meisten sind Deutsche! Ich sollte das mit dem Englisch lernen vielleicht doch an den Nagel hängen da die spoken language hier Deutsch ist.

Aber es ist interessant die verschiedenen Nationen zu beobachten. Am besten gefallen mir die drei Mexikaner. Die sind vor ein paar Monaten in NZ angekommen, sind dann von Ort zu Ort gefahren haben ihr ganzes Geld in Party und Schnaps investiert. Die sind hier angekommen und konnten nicht mal die Miete bezahlen und mußten im Office direkt ihre Pässe abgeben. Aber es war wohl noch genug Geld da sich jeden Abend zu betrinken und sich mit Gras einzudecken.

Aber jetzt zum Früchte pflücken: Das lauft wie folgt ab. Man hat so nen Sammelkorb vor sich und muss sehen, dass man in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Früchte sammelt. Die Kiwis hängen an so Pergolen in 1,60m-1,80m direkt vor deiner Nase und dann läßt man es einfach nur in den Bag regnen. Das Rezept heißt Geschwindigkeit, denn um so schneller man arbeitet um so mehr Geld verdient man.

Wir haben das mal kurz ausgerechnet und man pflückt eine Kiwi im Durchschnitt in ca. 0,9 Sek. Die Maori Pflückgötter sind wahrscheinlich noch schneller, aber wenn man denen zuschaut wird einem schwindelig. Wenn man den Bag voll hat geht man schnell zum „Bin“ (so ne große Kiste) und läd ab. Das macht man acht Stunden, wenn man Glück hat und es nicht regnet, und Abends ist man fix und fertig.

Dann gibt es noch den Drillmaster, bei uns heißt er Craig ist ca. 2m groß hat ne Stimme wie Mickey Maus und nuschelt und lispelt. Super lustig....nach jeder kleinen Ansprache gucken sich alle an und fragen sich was zur Hölle der eigentlich will. Dann kommt man irgendwann darauf, dass er so was sagt wie: das man schneller arbeiten soll, oder das man zu viele Stängel an den Kiwis gelassen hat, oder das Mittag ist oder er macht nen Witz den man nicht versteht. Aber so sicher kann man sich da nie sein.

Abends schimpft man dann gemeinsam bei Essen oder beim Feierabendbier(chen) über die Arbeit und strickt an den weiteren Plänen. Das schönen ist aber, alle sind im Leid vereint!


1.06.11 Motueka

Endlich Schluss mit Früchte pflücken. Kann gar nicht ausdrücken wie erleichtert ich bin!. Mein Rücken findet das auch ganz Klasse und nach dieser Braindead Arbeit muss ich jetzt endlich mal was Schlaues machen.

Das mit dem Job in Auckland hat, wie ich schon vermutet hatte, doch nicht hingehauen. Ich sollte mich ja in zwei Wochen nochmal melden und als ich das getan habe wurde ich nochmal vertröstet. Sehr schade, war echt nen toller Laden, aber auf dauernd vertröstet werden habe ich keine Lust mehr.

Wie der Zufall so will hat die Manu aus meinem Dorm mir ne tolle Adresse von einer deutschen Firma in Motueka gegeben, die Naturalpools bauen. Da hab ich mich spontan beworben und die haben mich dann auch direkt genommen.

Also ich plane und baue jetzt Schwimmteiche in Neuseeland!

Motueka liegt im Norden der Südinsel und ist die sonnenreichste Gegend in Neuseeland. Aber da wir ja im Moment Winter haben ist das egal, hier wird es Nacht einfach Schweine kalt! Mal sehen was die nächste Zeit so passiert, aber ich wollte erstmal die nächsten zwei bis drei Monate hier bleiben und ein bisschen Geld verdienen. Es bleibt spannend....


12.6.11 12:11


Werbung


Kio Ora

26.04.11 Der erste Tag in Neuseeland und die Letzten in Sydney

Wieder ein anstrengender Reisetag! Sieben Uhr aufstehen und sieben Uhr in Auckland ankommen. Am Samstag bin ich noch mit Hannah durch Sydney gebummelt und wir haben uns die Fotoausstellung von Annie Leibovitz angeschaut. Sonntag bin ich mit Philipp surfen gegangen und Nachmittags hat mich noch Herr Neubert besucht. Ja ja die Welt ist klein und überall sind Deutsch!!!

Ich muss sagen ich hätte es mir leichter vorgestellt Australien zu verlassen. Zwar habe ich nicht wirklich viel vom Land gesehen, aber es war wirklich ein toller Zwischenstopp. Man verdammt... man kann es auch echt locker angehen. Die Australier haben das wirklich drauf!

So...bin jetzt hier in einem super angenehmen Hostel in Auckland „The Red Monkey“ und habe beschlossen einfach noch die nächste Woche hier zu bleiben. Das mit der Jobsuche gestaltet sich aber irgendwie schwerer als ich gedacht habe. Ich sollte mich, glaub ich, davon verabschieden hier als Landschaftsarchitekt zu arbeiten. Versuchs aber weiterhin und schau mal ob ich was als Landschaftsgärtner finde. Und wenn alle Stricke reißen fahre ich mit Piet und Laura aus Newcastle zum Kiwi-picking ins Umland von Auckland. Man kann da um die 1000 NZD(ca.550 Euro) die Woche verdienen. Die wollen das sechs Wochen machen und dann den Rest der Zeit mit Ihrem neuen Van durch die Lande ziehen.



29.04.11 Äääääh...... pordon!

Hab heute wirklich nen Atomkater. War gestern auf meiner ersten Kiwi Party. Bin einfach spontan mit meinen Mitbewohnern aus dem Hostel feiern gegangen und sind, glaube ich, so um drei nach Hause gekommen. Das Gute ist, dass ich echt auf Teufel komm raus Englisch reden muss, da ich hier so gut wie keine deutsche Unterstützung mehr habe. Es gestaltet sich aber wirklich schwierig hier mit den vielen Akzenten klar zu kommen. Ich Würfel gerade mal Alle durcheinander: Schottisch- , London- , Austalisches Englisch und dann muss man noch mit diesem verfluchen Kiwi Englisch klar kommen. Darüber hinaus gibt es noch unglaublich viele Asiaten hier und da hört mein Englisch Verständnis wirklich vollkommen auf.

Aber betrunken geht das auf einmal wieder richtig gut!!!

 

01.04.11 In der Toskana auf Waiheke Island

Gestern habe ich einen Ausflug nach Waiheke Island gemacht. Samantha und ich sind spontan mit der Fähre rüber gefahren und sind sechs Stunden durch eine traumhafte Landschaft gewandert. Zu Samantha muss ich sagen, dass sie eigentlich aus China kommt und das auch nicht ihr richtiger Name ist. Den wollte sie mir irgendwie nicht verraten.Das schöne an dieser Insel war, dass man eine mediterrane Landschaft vorfindet aber trotzdem Urwaldpflanzen überall wachsen. Wir haben traumhafte Strände gesehen,Olivenhaine, Weinberge und undurchdringlichen Mangrovenjungle. Ein grober Fehler war dann aber sich ne halbe Stunde in die Sonne zu legen und einzuschlafen. Das Resultat könnt ihr euch denken!

So nächste Woche durchforste ich nochmal den Arbeitsmarkt und werde einfach persönlich bei den Büros vorbei gehen. Mal sehen...es bleibt spannend!


1.5.11 12:29


Einmal um die Welt und zurück....

11.04.11 Ein frohes neues Jahr. (Bangkok)

Ganz genau! Ich hab mich auch gewundert. Man kommt nach Bangkok und feiert Neujahr.

Aber ich fange einfach mal beim Anfang an. Am Sonntag ging es Abends um sechs Uhr los. Der Flug war wie erwartet anstrengend, lange und unbequem. Economyclass am Gang neben der Toilette aufm Langstreckenflug = Null Schlaf

Und dann muss man bei hundert Grad und hundert Prozent Luftfeuchtigkeit sein Hostel finden. Nach eineinhalb Stunden mit dem letzten Seelenverkäuferbus kommt man dann auch irgendwann an, checkt ein, legt sich ins Bett und merkt das man nicht schlafen kann!

Also wenn man sich in Bangkok ein Hotel sucht sollte man wirklich darauf achten, das man nicht nach Preis geht. Ansonsten ergeht es einem dann wie mir. Ich erspare euch die Ausführungen....

Unerwartet fing dann das drei- tägige Neujahrsfest an. Das läuft in etwa so ab : Man kauft sich einem Supersoacker und ein Eimerchen mit weißer Farbe und jeden dem man viel Glück fürs neue Jahr wünscht, macht man erst nass und streicht einem dann Daumen dick Farbe ins Gesicht. Das alles findet auf der Straße statt und ist ein riesiges Spektakel. Und weil Ausländer besonders beliebt sind, bekommen man besonders viel Glück, Wasser und Farbe ab.

Insgesamt gesehen ist Bangkok einfach der Wahnsinn. Laut, dreckig, heiß aber auch wunderschön, spannend und locker. Sollte man auf jeden Fall gesehen haben!

 

14.04.11 Ankunft (Australien)

So ich bin in Sydney angekommen. Es ist sieben Uhr morgens und meine innere Uhr ist vollkommen hinüber. Habe das Jetlag von Bangkok noch nicht mal überwunden und hab jetzt schon wieder drei Stunden Unterschied. Sehr anstrengend! Mal schauen was die nächsten Tage bringen. Was ich aber schon festgestellt habe, dass die Leute hier unglaublich freundlich sind. Jeder hilft dir ohne weiteres und dir gleichzeitig zwei Waschmaschinen zu verkaufen oder dir ne Fahrt ins Rotlichtviertel anzudrehen. Ich bin in irgendeinem Hostel in der Stadt untergekommen, bin gespannt was mich erwartet.

16.04.11 Umzug nach Bondi Beach (Australien)

Das Hostel war richtig beschissen! Das gebuchte Einzelzimmer um mal ein bisschen Ruhe zu bekommen war überbucht und ich wurde in ein Zimmer mit sieben anderen Mitschläfern aus allen Herren Ländern untergebracht. Zu meinem Nachteil war eindeutig das Freitag Abend war und sich alle richtig einen auf die Lampe gegeben haben; d.h alle sind regelmäßig im ein Stundentakt besoffen kotzend ins Zimmer gekommen und haben auf mich und mein Jetlag mal gar keine Rücksicht genommen. Na ja hätte ich wohl auch nicht gemacht!

Kurzum habe ich das alles gecanceled und mir was anderes gesucht. Bin jetzt in Bondi Beach (ca. 30min von der City und es ist der Hammer hier. Meer Strand Sonne und nur nette Leute.

19.04.11 Die ersten Tage

So ich bekomme das langsam hin mit meinem Jetlag hab das erste mal durchgeschlafen. Ich bin überrascht wie lange das dauern kann und wie viel Bier man trinken muss um das in den Griff zu bekommen. Bei mir war das in etwa so: zehn Uhr schlafen gehen, zwei Uhr wieder aufstehen und dann 20 Stunden wach. Das macht einen echt mürbe nach fünf Tagen.

Habe gestern Sydney besucht und es war wirklich der Hammer. Ich hab so das übliche Sightseeing Programm durchgezogen Oper, Hafen und der Botanische Garten. Ich erspare euch mal meine ausführliche botanische Pflanzenerkundung! Mein Hostel ist angenehm ruhig bis auf die scheiß Papagei die hier jeden Abend und jeden Morgen ab halb sechs vor meinem Fenster einen heiden Radau machen. Bondi Beach ist so ein Vorort von Sydney und ist, wie man mir sagte, eines der Surfmekkas in Australien. Werd mich morgen auch mal aufs Wasser begeben.

Mit meinem Krüppel-englisch kriege ich auch langsam in den Griff; fange sogar an Englisch zu träumen....erschreckend!!!

20.4.11 11:00





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung